Unser Profil
Wir reflektieren den Umgang mit zeithistorischen Themen in der Öffentlichkeit und diskutieren die aktuelle Relevanz vergangener Ereignisse.
Wir informieren über Forschungstrends und Debatten innerhalb des Faches und stellen damit eine Verbindung her, zwischen einer oft noch hermetischen Fachcommunity und einer breiteren Öffentlichkeit.
Mit unseren Textformaten, der Themenwahl und einer Sprache, die auch außerhalb der Fachcommunity verstanden wird, bewegen wir uns in einem Feld zwischen der historischen Grundlagenforschung und einem Wissenschaftsjournalismus, der Ereignisse und Kontroversen in der Regel aus einer gegenwärtigen Perspektive aufnimmt und darstellt.
In unserer Arbeit setzen wir auf Dialog und Offenheit. Dabei bieten wir auch Nachwuchswissenschaftler*innen die Möglichkeit, sich zu gesellschaftlich relevanten Themen aus der zeithistorischen Forschung heraus zu Wort zu melden.
zeitgeschichte |online ist seit 2004 im Netz und gehört zu einer Vielzahl digitaler Angebote des von Jürgen Danyel geleiteten Projektes Zeitgeschichte digital am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam. In den Jahren 2003 bis 2007 erhielt zeitgeschichte |online eine Projektförderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Seit 2008 wird das Projekt aus den Mitteln des Leibniz-Zentrums für Zeithistorische Forschung finanziert.
Zu den Trägern von zeitgeschichte|online gehört neben dem Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung eine Redaktion, bestehend aus Wissenschaftler*innen des ZZF und der Humboldt-Universität zu Berlin. Der wissenschaftliche Beirat setzt sich dagegen aus externen Wissenschaftler*innen zusammen, die sowohl aus Universitäten als auch aus Forschungsinstituten und anderen Einrichtungen kommen. Die beteiligten Gremien sind im Impressum ausgewiesen und garantieren die Einhaltung wissenschaftlicher Qualitätsstandards.
Kooperation
zeitgeschichte |online ist Teil eines Verbundes von geschichtswissenschaftlichen Informationsangeboten im Internet, die von dem 2007 in Berlin gegründete Verein Clio-online - Historisches Fachinformationssystem e.V. getragen werden. Zweck des Vereins ist die Förderung von Wissenschaft, Forschung und Bildung durch die Entwicklung, Bereitstellung und Anwendung digitaler Medien und internetbasierter Informationsdienste im Bereich der Geschichtswissenschaften. Diese Ziele sollen durch die Veröffentlichung originärer geschichtswissenschaftlicher Forschungsergebnisse und forschungsrelevanter Informationen im Internet ebenso wie über die Aufbereitung und Bereitstellung von Ursprungsdaten, Metadaten, Quellenmaterial, digitaler Darstellungen von Bild-, Graphik- und Tonmaterial sowie wissenschaftlichem Material in multimedialer Form erreicht werden. Gefördert wird die Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse an die Allgemeinheit und deren Reflektion. Der Verein fördert und entwickelt dazu den Einsatz digitaler Medien und internetbasierter Informationsdienste in Forschung und Lehre, in der Aus- und Weiterbildung und fühlt sich besonders den Hochschulen, Forschungseinrichtungen und -organisationen, wissenschaftlichen Förderinstitutionen, Archiven, Bibliotheken, Museen, Schulen sowie der allgemeingesellschaftlichen Weiterbildung verpflichtet.
Seit seiner Gründung kooperiert zeitgeschichte|online eng mit dem Fachportal Clio-online, dem Fachinformationsdienst H-Soz-u-Kult und deren am Institut für Geschichtswissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin angesiedelten Redaktionen. Die Beiträge dieser Informationsangebote im Bereich der Zeitgeschichte werden von Redakteurinnen und Redakteuren am ZZF betreut. Darüber hinaus greift Zeitgeschichte-online auf die Datenbanken und Content-Management-Systeme von Clio-online zu. Mit dieser unmittelbaren technischen und redaktionellen Verbindung werden gemeinsame fachliche und technische Standards bei der Erschließung von Ressourcen zur Geschichte und im Bereich der Fachinformation gesichert.
Mediadaten für zeitgeschichte |online
Stand 04. Januar 2022
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Die Mehrzahl der Leser*innen von z|o kommt jedoch aus dem deutschsprachigen Raum.
Zahl der Nutzer*innen-Sessions von 2013 bis 2021:
2013: 116.201
2014: 156.542
2015: 138.039
2016: 126.177
2017: 121.389
2018: 137.003
2019: 173.179
2020: 202.914
2021: 208.053
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